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HNO Facharzt Praxis

Priv. Doz. Dr. med. Mehran Baghi
Dr. med. Khairallah El-Cheikh (Urlaubsvertretung)

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Nase / Nasennebenhöhlen

Eines der häufigsten Symptome einer nasalen Funktionsstörung ist die Behinderung der Nasenatmung. Dies kann zu einer überwiegenden Mundatmung mit weiteren Beeinträchtigungen führen.

Beim Erwachsenen liegt in den meisten Fällen entweder eine Vergößerung der unteren Nasenmuscheln vor, eine Verbiegung der Nasenscheidewand oder eine Kombination aus diesen beiden Veränderungen. Das alles trägt zur Mundatmung bei. Viele Betroffene gewöhnen sich an die Mundatmung. Nicht desto trotz sind die Folgen schwerwiegend. Eine typische Folge der behinderten Nasenatmung ist die Nasennebenhöhlenentzündung.

Während eine akute Nasennebenhöhlenentzündung meist als Folge eines Erkältungsschnupfens auftritt, entwickelt sich die chronische Form in aller Regel aus einer nicht ausgeheilten akuten Nasennebenhöhlenentzündung oder einer anhaltenden Minderbelüftung der Nebenhöhlen , die meist durch eine Formveränderung der Nasenscheidewand hervorgerufen werden kann. Eine chronische Nasennebenhöhlenentzündung kann wiederum ein Lungenasthma hervorrufen (sog. Etagenwechsel) und bedarf daher einer Sanierung, falls die medikamentöse Therapie versagt. Die operative Sanierung erfolgt endoskopisch und ist eine minimal- invasive Maßnahme.

Aus diesem kaskadenförmigen Verlauf wird ersichtlich, wie ernst die Folge einer reduzierten Nasenatmung sein kann. Weitere Folgen einer behinderten Nasenatmung sind das nächtliche Schnarchen, das teilweise mit Atemaussetzer auftreten kann. Auch dieses Symptom ist sehr ernst zu nehmen, da wissenschaftliche Fakten zeigen, dass diese Gruppe der Patienten ein höherere Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall haben (s. Schlafmedizin).

Zur Korrektur der Nasenatmungbehinderung führt man eine sogenannte "Septumplastik" durch. Hierbei wird durch eine bestimmte Technik ("Tunnelung der knorpeligen und der knöchernen Nasenscheidewand") ein Begradigung durchgeführt. Ebenfalls wird simultan meist eine Nasenmuschelreduktion, sog. "Conchotomie" oder je nach der Technik, die angewendet wird, eine "Turbinoplastik" durchgeführt. Hierbei handelt es sich um eine Verkleinerungsmassnahme der unteren Nasenmuschel, die meist bei solchen Patienten ebenfalls vergrößert ist.

Zur Reduktion der unteren Nasenmuschel gibt es neuerdings auch die Möglichkeit der sogenannten "Coblation". Hierbei handelt es sich um eine Radiofrequenzmethode, die eine niedrige Energie in das Gewebe appliziert, ohne weitere Schäden anzurichten. Dies ist eine minimal invasive Maßnahme, die nach der Operation kaum Schmerzen hinterlässt und somit als "schmerzarme Nasenoperation" anerkannt ist. Das Besondere bei dieser Methode ist, dass nach der Operation keinerlei Tamponaden angewendet werden müssen. Auch die Heilungsdauer einer solchen Methode ist kürzer als die konventionelle Methode der Nasenmuschelreduktion.

Leiden Sie unter behinderter Nasenatmung, sprechen Sie uns an, wir beraten Sie gerne zu diesem Thema.

Vergrößerte untere Nasenmuschel vor der Coblation
Vergrößerte untere Nasenmuschel vor der Coblation
Normlzustand der unteren Nasenmuschel 3 Wochen nach der Coblation
Normlzustand der unteren Nasenmuschel 3 Wochen nach der Coblation
Vergrößerte untere Nasenmuschel vor der Coblation

Normlzustand der unteren Nasenmuschel 3 Wochen nach der Coblation
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