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Priv. Doz. Dr. med. Mehran Baghi
Dr. med. Khairallah El-Cheikh (Urlaubsvertretung)

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Schlafmedizin

In vielen Schlafzimmern ist es zu hören: Das Schnarchen. Durchschnittlich schnarcht jeder zweite Mann und jede vierte Frau. Dabei reicht das Geräusch von leichtem Schnorcheln mit einer Lautstärke von etwa 20 Dezibel, vergleichbar mit dem Rascheln von Laub, bis zu Werten, die mehr als viermal so hoch sind.
Wer schnarcht, ist stark von Alter und Geschlecht abhängig. Je älter ein Mensch wird, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass er schnarcht. So sind bei den über 60-jährigen 60 Prozent der Männer und 40 Prozent der Frauen betroffen.
Doch wie entsteht Schnarchen? Zu erklären ist es so, dass sich im Schlaf die Muskulatur von Hals und Rachen entspannt, die beim Wachsein die Atemwege offen hält. Die Folge ist, dass das Gaumensegel im Luftstrom der Atmung flattert und so Schall produziert. Beim Schnarchen wird nun der weiche Lappen aus Muskel- und Bindegewebe im hinteren Drittel des Gaumens zurückgedrückt. Wichtig ist auch die Position der Zunge. Die Entspannung der Muskeln bewirkt, dass der Zungengrund in den hinteren Rachen rutscht. Quetscht sich die Luft daran vorbei, wird es laut. Je älter man wird, umso schlapper wird die Muskulatur, auch die im Rachen. Und je weicher das Gewebe, desto eher weht es nachts in der Atemluft.

Wer ist gefährdet?
Das Schnarchen kommt in verschiedenen Ausprägungen vor. So gibt es Personen, die nur gelegentlich schnarchen, z. B. bei einem Schnupfen, andere Personen schnarchen nahezu jede Nacht verbunden mit zum Teil sehr lauten, stark störenden Schnarchgeräuschen. Eine ständig verstopfte Nase, beispielsweise durch eine verkrümmte Nasenscheidewand, kann möglicherweise eine Ursache des Schnarchens darstellen.
In seiner stärksten Ausprägung kann der Schnarcher sogar von seinem eigenen Schnarchgeräusch aufwachen, außerdem können Atemstillstände infolge vollständigen Zusammenfallens des Rachens von 30 Sekunden und mehr auftreten. Solche Atemstillstände können bis zu 100 mal pro Nacht auftreten, wodurch der Schlaf stark beeinträchtigt ist. Solch eine extreme Ausprägung des Schnarchens verbunden mit Atemstillständen nennt man obstruktives Schlaf- Apnoe- Syndrom (OSAS) und muss als erhebliche Schlafstörung betrachtet und ernst genommen werden.

Schnarchen, nun was tun?
Zunächst wird nach Angaben der Deutschen Gesellschaft für Schlafmedizin eine Schlafuntersuchung dringend empfohlen. Anhand der Auswertung der Schlafuntersuchung kommt der behandelnde Arzt zunächst der Ursache des Schnarchens deutlich näher und kann den Patienten somit präziser behandeln. Wir bieten die sog. Mesam- Minisreen- Untersuchung an. Erst nachdem die Ursache des Schnarchens detailliert untersucht wurde, entscheidet man gemeinsam mit dem Patienten eine Therapieoption.

Eine mögliche Therapieoption zur Behebung des Schnarchens bei Gaumenschwäche ist die sog. laserassistierte Uvulopalatoplastik (LAUP), ein schonendes Verfahren, bei dem Teile des Gaumen und des Zäpfchens mittels Laser entfernt werden, damit sich dadurch der hintere Rachenraum erweitert.

Schnarchen Sie?
Wollen Sie wissen, woher es kommt und ob es für Sie gefährlich ist? Dann fragen Sie uns.


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